Ethereum Newsroundup KW8 2021

In der letzten Woche war für Ethereum ziemlich turbulent. Leider kann ich diese Woche nicht von einem neuen Höchstand des Ethereum (ETH)-Preises berichten. Es fand ein starker Rückgang von rund 25% statt.

Zu Beginn der letzten Woche profitierte vor allem Binance, welches Ethereum vor allem für Kleinanleger konkurrierte. 

Ebenfalls haben die ETH-Kern-Entwickler angedeutet, dass sie den Berlin hard fork per 14. April 2021 aktivieren wollen.

Unten findet ihr meine Top-Picks an Ethereum-Nachrichten, die in den letzten sieben Tagen Schlagzeilen machten:

Ethereum Newsroundup

Ein einzelner Wal-Trader entzündet massiven ETH-Ausverkauf

Am Montag wurde ein massiver ETH-Ausverkauf auf Kraken beobachtet, wodurch der Preis mehr als die Hälfte seines Wertes verlor. So fiel er innerhalb von drei Minuten von einem Höchststand von knapp über 1.600 Dollar auf rund 700 Dollar. Laut Jesse Powell, der Leiter der Kraken Kryptobörse, schien der Ausverkauf von einem einzigen Verkäufer zu kommen.

Im Gespräch mit Bloomberg, wies Powell darauf hingewiesen, dass sie zurzeit den Prozess noch untersuchen. Allerdings merkt er an, dass es keine greifbaren Beweise dafür gibt, dass der Austausch der Handels-Engine gestört sei.

ETH-Miner erhalten neu dezidierte Hardware von Nivida

Vor kurzem sagte Nvidia, dass es spezialisierte GPUs für das Ethereum-Mining herstellen würde. Sprich sie produzieren Grafikkarten, welche auf das Mining von Ethereum optimiert sind. Die Chips werden Cryptocurrency Mining Processor (CMP) genannt und sollen die Konkurrenz zu Gaming-GPUs verringern.

Ein paar Tage später veröffentlichte der GPU-Hersteller einen Bericht, der besagt, dass Ethereum-Miner ca. 6 Prozent zum Umsatz des letzten Quartals von Nividia beigetragen haben.

ETH Core-Entwickler setzen Berlin Hard Fork für den 14. April fest

Die Ethereum-Core-Entwickler haben den 14. April als Datum für die Aktivierung der Berlin Hard Fork angekündigt. Die Fork bringt wichtige Verbesserungen in das Ethereum-Ökosystem. Sie betrifft zum Beispiel die Gas-Effizienz und den Schutz vor DDOS-Angriffen (Denial-of-Service).

Das neue Datum kommt nach fast einem Jahr, nachdem es seinen Starttermin im Juni/Juli 2020 verpasst hat. Die Hard Fork beinhaltet mehr als fünf EIPs (Ethereum Improvement Proposals), welche diverse Änderungen mit sich bringen.

Der lange erwartete EIP-1559, welche die Gaskosten normalisieren soll, ist hier aber leider noch nicht dabei.

Hat Binance die Ethereum-Blockchain absichtlich überfüllt?

Im Berichtszeitraum geriet Binance in die Kritik, nachdem es das ETH-Netzwerk absichtlich “verstopft” hatte. Die Börse wurde beschuldigt, dies zu tun, um den Traffic auf ihre eigene Plattform, Binance Smart Chain (BSC), zu lenken.

Durch die Verstopfung der Ethereum-Blockchain stiegen die Transaktionsgebühren im Netzwerk gegenüber vor einem Jahr um etwa das 20-fache. Innerhalb dieses Zeitraums hat die ETH-Gemeinschaft nach erschwinglichen Optionen gesucht, wobei eine davon BSC war.

Um ihren Punkt zu unterstützen, geben Binance-Kritiker an, dass sechs von zehn der aktivsten Wallets im Ethereum-Raum mit Binance verbunden sind. Die Kryptowährungsgemeinschaft ist jedoch gespalten, ob der Austausch das Netzwerk absichtlich verstopft, oder dies ein Nebeneffekt die Blockchain-Interkompatabilität von Binance ist.

Klar ist jedenfalls, dass Binance das Ethereum Netzwerk mit ihrer eigenen Blockchain konkurrieren will. Bei Ethereum-Anhänger ist jedoch der Umstand, dass es sich bei BSC um keine richtige dezentrale Blockchain handelt, ein starker Kritikpunkt.

Weitere News rund um Ethereum findet ihr wöchentlich am Freitagmorgen auf diesem Blog!

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Roland Strasser

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Schmeisst man Wirtschaft, IT und Realismus in einen Topf, komme ich heraus. Cryptofan mit gesunder Skepsis zum Trend, aber langfristig mit klarer bullisher Tendenz!
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