Ethereum Newsroundup KW7 2021

Es war eine weitere hektische Woche in der Ethereum Welt. Vom Kanton Zug, in dem neu Steuern in Ethereum bezahlt werden können und die Ethereum 2.0 Einlagen die über $6 Milliarden steigen.

Zudem scheint der NFT (Non-fungile Token) Sektor von der französischen Bank BNP Paribas verstärkt in den Fokus genommen zu werden. Die hohen Transaktionskosten von Ethereum scheinen andere Smart Contract Chains (allen voran Binance) im Wachstum zu unterstützen.

Unten sind meine Top-Picks der Ethereum Nachrichten, die Schlagzeilen machen:

Ethereum (ETH) erreicht wiederum ein neues Allzeithoch (ATH)

Wie 2021 fortschreitet, so tut dies auch der Preis von ETH. Die zweitgrößte Kryptowährung hat mit über 1.900 Dollar einen neuen Rekord aufgestellt.

Der Coin verzeichnete auch einen 150-prozentigen Preisanstieg seit dem Beginn des Jahres 2021, während Bitcoin 78 Prozent schaffte. Auch ist die Preisentwicklung im Anbetracht von Ethereum 2.0 beachtenswert. Als ETH 2.0 im Dezember 2020 aufgeschaltet wurde, musste für einen Validator noch rund $13’000 hinterlegt werden. Beim aktuellen Preis beläuft sich die nötige Einlage bereits auf $60’000.

Parallel zum neuen ATH, sah Ethereum einen Anstieg der Marktkapitalisierung, welche 210 Milliarden Dollar erreichte. Bemerkenswert ist, dass die Marktkapitalisierung des Coins die von führenden traditionellen Unternehmen wie Cisco, Oracle, AT&T und Novartis übertraf.

Ethereum 2.0 Einzahlungen belaufen sich bereits auf über $6 Milliarden

Seit dem Start der Ethereum 2.0 Beacon Chain Anfang Dezember letzten Jahres haben ETH-Investoren über fünf Milliarden US-Dollar in den Kontrakt einbezahlt. Insgesamt hält der Kontrakt nun mehr als drei Millionen Ether. Die Daten von Etherscan beziffern die Zahl genau auf 3.163.810.

Mit dem steigenden Preis und den Einzahlungen in den ETH2.0-Kontrakt hatten auch die Ethereum-Staker ein positives Erlebnis. Laut den verfügbaren Daten verdienten die Validierer auf der Ethereum Beacon Chain ihre höchsten Belohnungen am 8. Februar, als insgesamt $ 1,2 Millionen an Ether ausbezahlt wurden.

Allerdings war der Betrag nur zwei Prozent von dem, was ihre Gegenstücke auf der bestehenden PoW-Plattform von Ethereum 1 (ETH-Miner) erhielten, nämlich etwa 52,2 Millionen US-Dollar.

In der Schweiz kann man jetzt mit Ethereum Steuern bezahlen

Leider aber nur im Kanton Zug: Die Bewohner von Zug können jetzt ihre Steuern mit Ethereum, neben anderen cryptocurrencies wie Bitcoin (BTC), bezahlen.

Das Angebot kam durch eine Partnerschaft mit Bitcoin Suisse, einem Broker für virtuelle Währungen zu Stande. Bemerkenswert ist, dass, obwohl die Partnerschaft im September letzten Jahres besiegelt wurde, sie erst zu Beginn dieser Woche offiziell gemacht wurde.

Inhaber von Kryptowährungen müssen jedoch ihr Bedürfnis den Regulierungsbehörden mitteilen, sobald sie die Steuerrechnung erhalten haben. Die Zahlungsanweisungen werden dann per E-Mail gesendet, die auch einen QR-Code für einen effizienten und einfachen Zahlungsprozess enthält. Die Transaktion ist erfolgreich, wenn der Krypto-Inhaber eine Bestätigungs-E-Mail erhält.

Binance Wachstum wegen Ethereumgebühren?

Die stark steigenden Transaktionsgebühren scheinen vor allem kleinere Anleger dazu zu zwingen, nach Alternativen zu suchen. Aus diesem Grund scheint die Binance Blockchain in der vergangenen Woche stark gewachsen zu sein.

Sie verspricht weniger Gebühren und ermöglicht es Kleinanlegern somit, einfacher bei DeFi zu partizipieren. Zu beachten ist aber, dass die Binance Blockchain nicht eine dezentral organisierte Blockchain ist, was den darauf vorhandenen DeFi-Sektor ad absurdum führt.

NFT Sektor gerät in den Fokus von Banken

Ein Tochterunternehmen der französischen Bank BNP Paribas nimmt den NFT-Sektor ins Visier. Hierbei geht es um die Tokenisierung von Vermögenswerten in der Ethereum Blockchain. Ihnen geht es darum, den Besitz allerlei physischer Vermögenswert einfach abbilden zu können. Für das Portfoliomanagement kann dieser Schritt eine deutliche Vereinfachung bedeuten.

BNP Paribas geht davon aus, dass diese Tokenisierung in einer Vielzahl von Bankprodukten angewendet werden kann und beobachtet, dass der Markt für Tokenisierung von Vermögenswerten erst gerade gestartet hat.

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Roland Strasser

Roland Strasser

Schmeisst man Wirtschaft, IT und Realismus in einen Topf, komme ich heraus. Cryptofan mit gesunder Skepsis zum Trend, aber langfristig mit klarer bullisher Tendenz!
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Roland Strasser

Der KryptOhr

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