Ethereum Newsroundup KW10 2021

Ethereum-Miner umgehen Hash-Limit der RTX 3060’s Grafikkarte von Nividia, AMD steigt in die Krypto-Grafikkarten-Fertigung ein, Miner erheben Einspruch gegen das EIP 1559-Upgrade, aber die Entwickler planen es trotzdem.

In dieser Woche drehten sich die meisten der heiß diskutierten Themen im Ethereum-Ökosystem um das Upgrade und das Mining. Einige wenige konzentrierten sich jedoch auf Ethereum 2.0 Staking und Investoren, die Geld in Ether-Fonds stecken.

Laut Dokumenten, die bei der US-Börsenaufsichtsbehörde eingereicht wurden, hat beispielsweise der ETH-Fonds von Galaxy Digital, der sich auf Unternehmen Investoren konzentriert, seit seinem Start im letzten Monat mehr als 32 Millionen Dollar eingesammelt.

Im Bereich von ETH 2.0 Staking hat Stake Wise, ein Protokoll, das einen Ethereum Staking Pool mit High-End-Funktionalitäten startet, $2 Millionen vor seinem Mainnet Start eingesammelt. Die Finanzierung ist somit gesichert.

Wie immer zeige ich euch die Top News der letzten Woche rund um Ethereum auf!

Newsroundup KW10 2021

ETH-Miner hacken in Nvidias GeForce RTX 3060

Vor ein paar Wochen entschied sich Nvidia, die RTX 3060 GPU den Ethereum-Minern zu entreissen. Sie funktionierten sie um, damit die Nachfrage von Minern gebrochen und so wiederum die Gamer davon profitieren können.

Das Unternehmen begründete dies mit einem wachsenden ungesunden Wettbewerb zwischen Minern und Gamern, welcher die Preise der Grafikkarten massiv antrieb. Um dem einen Riegel vorzuschieben, beschloss Nvidia, die Hash-Rate der GPU zu begrenzen, um sie für Krypto-Mining ungeeignet zu machen.

Interessanterweise fanden Ethereum-Miner einen Weg, die Sperre zu knacken und der GPU mehr Leistung zu entziehen. Screenshots, die auf Social-Media-Plattformen gepostet wurden, zeigten, dass die einst begrenzte GPU zusätzliche 30-25 Mega-Hashes pro Sekunde (MH/s) erreichte, und so 50 MH/s anstelle der begrenzten 20-25 MH/s zu erreichen.

Die alte RTX 3060 ist somit wieder interessant für das Mining geworden. Spannend vor allem, da in den Wochen nach der Ankündigung von Nividia tausende Miner ihre Grafikkarten verkauften, um auf andere zu wechseln.

AMD schließt sich der Familie der Krypto-GPU-Hersteller an

AMD, ein Halbleiterunternehmen, das mit Nvidia konkurriert, will seine Grafikkarten nun auch für das Cryptocurrency-Mining rüsten. Interessanterweise könnte der Halbleiterhersteller die AMD Navi 12 GPU überarbeiten, die zuerst für Apple Macbook Pro hergestellt wurde. 

Bemerkenswert ist, dass die GPU keine Videoausgänge hat, was darauf hindeutet, dass sie sich von der Gaming-Community entfernt hat.

Aufkommende Berichte deuten darauf hin, dass die Karte auf die Ethereum-Mining-Szene abzielt. Der Schritt kommt, nachdem Nvidia seine neue Reihe von Krypto-Mining-GPUs angekündigt hat. Sollte AMD jedoch erfolgreich sein, könnte es versuchen, zwischen Gaming- und Ethereum-Mining-Geräten zu differenzieren.

Ethereum-Entwickler planen das EIP 1559-Upgrade für Juli trotz der Spaltung der Miner

Der langersehnte EIP-1559 Patch wurde von den Entwickler auf Juli 2021 angekündigt. Dies obwohl viele ETH-Miner die Implementierung des EIP 1559-Vorschlags abgelehnt haben.

Um die von den Nutzern gezahlten Transaktionsgebühren zu verringern, führt das Upgrade Burn-ähnliche Funktionen ein. Das heisst, Teile der bezahlten ETH pro Transaktion werden in Zukunft vernichtet, was zu einer deflationären Wirkung bei Ethereum führt.

Hierdurch gehen die Gebühren an das Netzwerk anstelle der Miner, folglich erfolgte ein Zwist Zwischen Entwicklern und Minern, da letzter den Verlust eines grossen Teils ihrer Einnahmen fürchten.

On-Chain-Daten zeigen, dass im Februar 2021 50% der 1,3 Milliarden Dollar Mining-Einnahmen aus Transaktionsgebühren stammen.

In ihrem Protest trommeln einige Miner andere zusammen, so dass die Miner ihre Leistung für 51 Stunden auf einen Pool, Ethermine, umleiten. Dies wird wahrscheinlich zu einer Zentralisierung der Hash-Rate von 51% führen, was ihnen die Macht gibt, Änderungen im Ethereum-Netzwerk vorzunehmen.

Sollte dieses Ereignis eintreten, hätte das massiv negative Konsequenzen für Ethereum, was wierdum ein Grund ist, weshalb es kaum passieren wird. Eine politische Brisanz, welche die Ethereum Community hiermit erreichte: Einnahmen einiger Weniger vs zukunftsorientierte Entwicklung des Gesamtsystems.

Ethereum hostet 70% des Stablecoin-Ökosystems

Das Ethereum-Netzwerk ist die Heimat von etwa 70 Prozent aller Stablecoins im Umlauf (Stand: Januar dieses Jahres). Die anderen 30 Prozent verteilen sich auf die Plattformen Tron und Omni. Stablecoins sind Tokens auf einer Blockchain, welche eine reale Währung (z.B. USD) abbilden und so den Tausch und Handel von Token innerhalb des Ökosystems vereinfachen.

Hier entsteht gerade eine massive Konzentration: ETH-Adressen mit mehr als 10 Ethereum besitzen rund 68% des gesamten Stablecoin Angebot. Solche hohen Werte wurden zuletzt im November 2017, zwei Monate vor dem Ende des damaligen Superzyklus’ gesehen.

Eine Konzentration der Stablecoins zeigt unter anderem auf, dass viele Investoren ihr Vermögen in Altcoins investiert haben, bei welchen sie starke Kursgewinnen erhoffen. Ein klares Indiz, dass die Spekulation Bereitschaft im Markt stark zugenommen hat.

Weitere News rund um Ethereum findet ihr wöchentlich am Freitagmorgen auf diesem Blog!

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Roland Strasser

Roland Strasser

Schmeisst man Wirtschaft, IT und Realismus in einen Topf, komme ich heraus. Cryptofan mit gesunder Skepsis zum Trend, aber langfristig mit klarer bullisher Tendenz!
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